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NATO-Truppen töten versehentlich afghanische Soldaten

 NATO-Truppen töten versehentlich afghanische Soldaten
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Die bei einem Selbstmordanschlag in Afghanistan getöteten zwei Bundeswehrsoldaten werden heute nach Deutschland überführt. Zuvor verabschiedeten sich die Soldaten in Kundus in einer Trauerfeier von ihren Kameraden. Die 22 und 25 Jahre alten Männer kamen am Montag ums Leben.

Unterdessen wurden durch ein fatalen Irrtum im Südosten Afghanistans neun einheimische Soldaten getötet. Nach Angaben des afghanischen Verteidigungsministeriums kamen sie bei einem Luftangriff der NATO-Truppen ums Leben. Der Vorfall ereignete sich in der Provinz Chost, an der Grenze zu Pakistan. Es handelte sich um einen gemeinsamen Einsatz der Streitkräfte gegen Taliban-Kämpfer.

Bereits Ende August wurden bei einem Angriff der US-geführten Koalitionstruppen in der Provinz Herat, im Westen des Landes, zahlreiche Menschen getötet.

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