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Nacktscanner verärgert Straßburg

 Nacktscanner verärgert Straßburg
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Eine Sicherheitsvorkehrung mit nackten Tatsachen hat im Europäischen Parlament Proteste ausgelöst.
Mehrere Abgeordnete lehnen einen Plan der Kommission ab, sogenannte Nackt-Scanner an europäischen Flughäfen einzusetzen.

Dabei handelt es sich um Ganzkörper-Geräte, die ein 3-dimensionales Bild vom Passagier erstellen. Der wird bis auf die Haut durchleuchtet – zum Vorschein kommen versteckte Waffen, aber auch Genitalien oder Prothesen. Das EU-Parlament forderte die Kommission auf, das Vorhaben in den nächsten drei Monaten erneut zu prüfen. Der deutsche Sozialist Martin Schulz sprach von einem Angriff auf die menschliche Würde.

Nun soll geklärt werden, ob Nackt-Scanner die Gesundheit beeinträchtigen oder Persönlichkeitsrechte verletzen. Ein Antrag der Liberalen, ganz auf die Geräte zu verzichten, scheiterte jedoch vorerst.

Befürworter verweisen auf einen größeren Schutz. Sie führen außerdem an, dass das Sicherheitspersonal am Bildschirm dem Passagier selbst nicht gegenüber treten solle. Dadurch würden die Persönlichkeitsrechte gewahrt. In London, Amsterdam und Zürich werden die Scanner bereits getestet.