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Sarkozy macht französischen Staat zum Großinvestor

Sarkozy macht französischen Staat zum Großinvestor
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Als Konsequenz aus der Finanzkrise will der französische Staat eine größere wirtschaftliche Rolle spielen. Staatspräsident Nicolas Sarkozy kündigte die Gründung eines Interventionsfonds zum Schutz von Schlüsselindustrien an. Der Fonds soll Direktinvestitionen in Höhe von 175 Milliarden Euro tätigen.

In der weltweiten Strukturkrise wäre Untätigkeit ein – so wörtlich – “fataler Fehler”, erklärte Sarkozy vor Unternehmern im Alpenort Argonay. Er verteidigte die großangelegte Rettung des Finanzsektors. Hätte man die Banken fallengelassen, hätten die Arbeiter, Rentner und Sparer die Zeche bezahlen müssen. Zudem hätte der Mittelstand keine Finanzierungsmöglichkeiten mehr gefunden.

Der Interventionsfonds werde jedes Mal eingreifen, wen ein strategisches Unternehmen Eigenmittel benötige, so Sarkozy weiter. Große französische Unternehmen dürften nicht in fremde Hände geraten.

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