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EU-Asien-Gipfel im Zeichen der Finanzkrise

 EU-Asien-Gipfel im Zeichen der Finanzkrise
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Die Weltfinanzkrise kommt nach Peking. Beim EU-Asien-Gipfel steht an diesem Wochenende eine Reform der weltweiten Finanzsysteme im Zentrum der Beratungen. Vertreter aus 43 europäischen und asiatischen Ländern und der EU-Kommission sind geladen.

Vor dem G20-Gipfel Mitte November in Washington plant Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy ein europäisches Vorbereitungstreffen. Im Vorfeld will EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso auch die asiatischen Staaten stärker einbinden, vor allem die großen Schwellenländer China und Indien.

Der ASEM-Gipfel ermögliche einen vertieften finanzpolitischen Dialog, so Barroso. Die jüngsten Entwicklungen hätten gezeigt, dass das gegenwärtige Modell von Regulierung und Aufsicht neu organisiert werden müsse, auf internationaler Ebene.

Japan hat für Dezember China und Südkorea zu Beratungen geladen. Mit einem milliardenschweren Devisen-Fonds wollen sich die drei Länder künftig gemeinsam mit zehn südostasiatischen Staaten gegen finanzielle Notsituationen absichern. Der ASEM-Gipfel findet alle zwei Jahre statt. Weitere Themen sind der Klimaschutz und die Nahrungsmittelkrise.