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Asien-Europa-Gipfel in Peking im Zeichen der Finanzkrise

 Asien-Europa-Gipfel in Peking im Zeichen der Finanzkrise
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Die globale Finanzkrise beherrscht den Asien-Europa-Gipfel in Peking. Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao begrüsste unter anderem EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso in der Großen Halle des Volkes. Nach der ersten Gesprächsrunde hieß es, die beteiligten Staaten hätten grundsätzlich ein gemeinsames Vorgehen vereinbart, um die Krise der globalen Finanzmärkte einzudämmen.

In diesem Raum seien drei Fünftel der Weltbevölkerung vertreten, und die Hälfte des weltweiten Bruttoinlandsprodukts, sagte Barroso. Ein gemeinsames Handeln dieser Länder könnte wirklich etwas ändern.

Bei dem zweitätigen Gipfeltreffen wird die Europäische Union auch von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy vertreten – in seiner Funktion als EU-Ratspräsident. Europa wolle in seinen Bemühungen von Asien unterstützt werden, sagte Sarkozy. Gemeinsam werde man dann der Welt bei dem Finanzgipfel am 15.November mitteilen können, dass die Ursachen dieser beispiellosen Krise nicht fortstehen würden. Mehr als 40 Staats- und Regierungschefs nehmen an dem Gipfel teil. Er dient allerdings nur zum Ideenaustausch. Beschlüsse werden nicht gefasst. Neben der Finanzkrise stehen die Themen Energiepolitik, Klimaschutz und Nahrungsmittelkrise auf der Tagesordnung.