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Heiße Phase im US-Wahlkampf: Obama führt weiterhin vor McCain

Heiße Phase im US-Wahlkampf: Obama führt weiterhin vor McCain
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Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama ist am Freitag zu einem Besuch bei seiner schwerkranken 85-jährigen Großmutter in Hawaii eingetroffen. Sie sei immer die Säule der Familie gewesen, sagte Obama. Für den Krankenbesuch unterbrach er den laufenden Wahlkampf für einen Tag – ein Novum in den USA, und das noch dazu in der heißen Phase.

Kurz vor dem Wahltag am 4. November sehen die meisten Umfragen Obama und seinen Vizepräsidentschaftskandidaten Joe Biden in Führung, auch in traditionell republikanisch wählenden Staaten wie North Carolina, wo sich die Demokraten diesmal Hoffnungen machen. “John McCain hat Barack Obama mit George Bush verglichen”, rief Biden seinen Anhängern in North Carolina zu, “was für ein Witz, demnächst nennt er mich noch Dick Cheney…”

John McCain verschärft unterdessen seine Attacken. Sogar im republikanischen Florida könnte es für McCain eng werden und so tourte der Vietnam-Veteran durch den Sunshine-State und versuchte, vor allem die Wähler der Mittelschicht anzusprechen: “Obama glaubt an die Umverteilung des Wohlstands, nicht an eine Politik, die für Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze für alle Amerikaner sorgt. Er interessiert sich mehr dafür, wer Ihren Teil des Kuchens bekommen soll, statt dafür, den Kuchen zu backen.”

Diese Botschaft möchte McCain bei so vielen Menschen wie möglich anbringen. Denn entschieden ist noch nichts. Der Abstand zwischen McCain und Obama wurde zuletzt wieder kleiner – und Analysten geben zu bedenken, dass sich Umfragen im Vorwahlkampf oft als unzuverlässig erwiesen haben.