ASEM-Gipfel in Peking im Zeichen der globalen Finanzkrise

ASEM-Gipfel in Peking im Zeichen der globalen Finanzkrise
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In Peking hat der Asien-Europa-Gipfel begonnen. Dabei steht die internationale Finanzkrise im Mittelpunkt der Beratungen. Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao begrüsste unter anderem EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, der die Ungleichgewichte im Welthandel ansprechen will. Auch Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, der amtierende EU-Ratspräsident, reiste nach Peking, ebenso wie die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, die ihre Vorstellungen für eine Reform der weltweiten Finanzsysteme und neue Regeln in der Weltwirtschaft präsentieren will.

Insgesamt nehmen mehr als 40 Staats- und Regierungschefs an dem Gipfel teil. Die asiatischen Staaten sollen stärker als bisher in die Suche nach einer Lösung für die Finanzkrise eingebunden werden – gerade im Vorfeld des Weltfinanzgipfels am 15. November in Washington. Allerdings dient der ASEM-Gipfel nur zum Ideenaustausch. Beschlüsse werden nicht gefasst. Neben der Finanzkrise stehen die Themen Energiepolitik, Klimaschutz und Nahrungsmittelkrise auf der Tagesordnung der Teilnehmer.