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Asien und Europa kämpfen gemeinsam gegen Finanzkrise

Asien und Europa kämpfen gemeinsam gegen Finanzkrise
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Der bisher größte Asien-Europa-Gipfel in Peking ist am Samstag mit dem Bekenntnis zu einem gemeinsamen Vorgehen im Kampf gegen die Finanzkrise zu Ende gegangen. Die 27 EU-Mitglieder und 16 asiatischen Staaten einigten sich auf Reformen der Finanzsysteme und eine neue Rolle des Weltwährungsfonds. Deutschland warb dafür, auf dem bevorstehenden Weltfinanzgipfel einen konkreten Arbeitsplan für die Verhandlungen zu einer Finanzmarktreform aufzustellen. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso sagte, Europa und Asien seien in der Zeit der Krise zusammengerückt. “Wir brauchen jetzt eine globale Zusammenarbeit”, so Barroso. “Wie ich schon vor zwei Tagen sagte: Entweder wir schwimmen gemeinsam oder wir gehen gemeinsam unter.”

Zuvor hatten Rezessionsängste zu einer Talfahrt an den Börsen geführt. In Tokio stürzte der Nikkei-Index erstmals seit mehr als fünf Jahren unter 8000 Punkte. Die Börse in Seoul schloss mit einem Minus von 10,6 Prozent. Auch in Europa herrschte Verunsicherung: Der DAX in Frankfurt verlor zeitweise mehr als elf Prozent, bei Handelsschluss lag das Minus bei fünf Prozent. Ebenso mussten die Börsen in London und Paris schwere Verluste hinnehmen.