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ASEM-Gipfel in Peking: Gemeinsames Vorgehen gegen Finanzkrise

ASEM-Gipfel in Peking: Gemeinsames Vorgehen gegen Finanzkrise
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Die EU und Asien wollen die Finanzkrise gemeinsam bewältigen. Darauf haben sich die Staats- und Regierungschefs beim EU-Asien-Gipfel in Peking geeinigt. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel forderte, schon beim bevorstehenden Weltfinanzgipfel in Washington einen konkreten Arbeitsplan aufzustellen. Denn diesmal sollen nicht nur die Symptome, sondern die Ursachen bekämpft werden, um eine neuerliche Finanzkrise zu verhindern. “Am wichtigsten ist es, die Finanzordnung zu stabilisieren”, sagte der Gastgeber, Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao. “Wir müssen alles tun, um zu verhindern, dass die Krise die reale Wirtschaft bedroht.”

So wurde unter anderem vereinbart, die Vorschriften für Finanzakteure zu verschärfen, vor allem für deren Haftung. Beschlüsse soll es erst in Washington geben, sagte Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy: Der Weltfinanzgipfel müsse überzeugend und nachhaltig sein, denn alle hätten verstanden, dass es unmöglich sei, sich nur zu Gesprächen zu versammeln, daher müssten dort Entscheidungen getroffen werden.

Entscheidungen, durch die das Finanzsystem kontrollierbarer, transparenter, risikoärmer und besser abgesichert werden soll. In Peking ging es den 43 Staaten vor allem darum, Zuversicht zu vermitteln, um Anleger zu beruhigen und die Talfahrt an den Börsen zu stoppen.