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Obama nimmt Wahlkampf wieder auf - Neuer Skandal um Sarah Palin

Obama nimmt Wahlkampf wieder auf - Neuer Skandal um Sarah Palin
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Einen Tag lang hatte der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama auf Hawaii seine schwerkranke Großmutter besucht – nun aber nimmt er seinen Wahlkampf wieder auf. In Obamas Abwesenheit hatte Ehefrau Michelle ihren Mann auf Veranstaltungen vertreten. Obamas Wahlkampftour führt am Wochenende nach Nevada und New Mexico. Nevada ist eine ehemalige republikanische Hochburg, aber auch hier haben die Demokraten diesmal gute Chancen. In bundesweiten Umfragen liegt Obama rund 10 Prozent vor seinem republikanischen Kontrahenten John McCain, der auf eine Aufholjagd hofft.

Tatsächlich konnte McCain in den letzten Tagen bei Frauen und unentschlossenen Wählern punkten – wohl ein Erfolg seiner neuen Strategie, die auf Joe den Klempner und dessen Protest gegen die angeblichen Steuererhöhungen Obamas setzt. Präsident George W. Bush gab seine Stimme im Rahmen des vorzeitigen Wahlverfahrens bereits ab und machte aus seiner Präferenz kein Hehl. Eine Sprecherin sagte, Bush habe natürlich für John McCain gestimmt.

McCains Rolle als Anwalt des kleinen Mannes droht freilich ausgerechnet an seiner Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin zu scheitern: Laut Medienberichten gab Palin nicht nur 150.000 Dollar für Kleidung aus, sondern zeigte sich auch ihrer Make-up-Beraterin gegenüber großzügig: Diese erhielt für zwei Wochen fast 23.000 Dollar und wird damit besser bezahlt als McCains außenpolitischer Berater.

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