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US-Präsidentschaftswahlen: Experten warnen Demokraten vor verfrühter Euphorie

 US-Präsidentschaftswahlen: Experten warnen Demokraten vor verfrühter Euphorie
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Im Finale des US-Wahlkampfs liegt der Demokrat Barack Obama vor dem Republikaner John McCain, doch seien Umfrageergebnisse mit Vorsicht zu genießen, sagen Meinungsforscher. Denn vor allem die Wahlbeteiligung könnte sich als ausschlaggebender Faktor erweisen. Michael Tanner vom Cato Institute erklärt, bei den vergangenen Wahlen habe man im Großen und Ganzen von derselben Wählerschaft und demselben Wahlverhalten ausgehen können. Bei dieser Wahl sei alles anders. Wer gehe wählen und wer nicht? Alles sei offen.

Obama umwirbt in den letzten Tagen des Wahlkampfes die traditionell eher republikanisch eingestellten Angehörigen der Streitkräfte. “Unsere Soldaten haben ihre Pflicht im Irak und Afghanistan hervorragend erfüllt,” lobte er. “Jetzt ist die Zeit gekommen, aufzuhören, jeden Monat Milliarden im Irak auszugeben, während die irakische Regierung einen Überschuss in ihrem Etat aufweist.”

McCain greift weiterhin Obama an: Sein Gegner suche schon die Gardinen für das Weiße Haus aus, schimpfte McCain, gleichzeitig überlege er zusammen mit Nancy Pelosi und Senator Harry Reid, wie sie den Amerikanern die Steuern hochsetzen und die Staatsausgaben erhöhen könnten. Dann plane das Dreiergespann noch, eine amerikanische Niederlage im Irak einzugestehen. Auch Amerikakenner in Europa sehen die Umfragen skeptisch. Am 4. November könne es für Obama noch knapp werden.

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