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Hochwasser in Südostfrankreich verursacht schwere Schäden

Hochwasser in Südostfrankreich verursacht schwere Schäden
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Heftige Regenfälle haben im Südosten Frankreichs ein Chaos ausgelöst. Am schwersten betroffen war die Stadt Rive-de-Gier südwestlich von Lyon. Strom- und Telefonnetze brachen zusammen. Ein über die Ufer getretener Fluss riss rund 200 Autos mit sich. Zahlreiche Geschäfte standen unter Wasser. “Es gab keinen Alarm, weil wir keine entsprechenden Warnungen bekamen”, sagt Bürgermeister Jean-Pierre Charvin. “Die Warnung der Präfektur kam um 2.00 Uhr morgens, aber da stand schon alles unter Wasser. Wir hatten das nicht erwartet, wir waren mehr Zuseher als Akteure.”

Auch in anderen Städten und Dörfern der Region stiegen die Pegel der Flüsse. Zahlreiche Nebenstraßen im Gebiet der Loire und ihrer Zuflüsse blieben gesperrt. Auch zwei Autobahnen standen stundenlang unter Wasser, darunter die wichtigste Nord-Süd-Verbindung des Landes, die in eine Richtung für mehrere Stunden gesperrt werden musste. In der Auvergne wurde ein Mann vermisst gemeldet, der in einem See am Rand der Loire geangelt hatte.