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Iraker von US-Wahlkampf unbeeindruckt

Iraker von US-Wahlkampf unbeeindruckt
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Die künftige Strategie im Irak, sie ist eines der Streitthemen des US-Wahlkampfs. Dort wollen viele, dass die Amerikaner abziehen. In Falludscha demonstrierten Frauen gegen das bilaterale Abkommen, das ie Präsenz der US-Truppen für die kommenden drei Jahre regeln soll.

Es ist ruhiger geworden, dennoch erschüttern fast täglich tödliche Anschläge das Land, so auch an diesem Wochenende. Von den 150.000 US-Soldaten sollen bald 8.000 das Land verlassen. Und wenn es nach dem Bagdader Waleed Khalid geht, dann sollen alle gehen: “Wenn Gott will, dann wird Obama der nächste Präsident und er wird die Truppen abziehen.”

Viele denken ähnlich, doch sie wissen auch, dass sich die Truppen nicht einfach so wegwählen lassen. Zu festgefahren sei die US-Politik im Irak, erklärt Faisel Jassam: “Wir achten nicht sehr auf die Wahlen in den USA, das ist die Sache der Amerikaner – allerdings mit Auswirkungen auf die ganze Welt. Aber ob Obama oder McCain gewinnt, das geht nur die Amerikaner etwas an.”

Die Regierung in Badad will, dass die Truppen vorerst bleiben, aber nicht um jeden Preis. Sie hat Änderungen am künftigen Abkommen gefordert. Vor allem will sie straffällig gewordene US-Soldaten vor irakische Gerichte stellen können.