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Armenien und Aserbaidschan vereinbaren friedliche Lösung des Berg-Karabach-Konflikts

Armenien und Aserbaidschan vereinbaren friedliche Lösung des Berg-Karabach-Konflikts
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In den jahrzehntealten Konflikt um die Kaukasusregion Berg-Karabach kommt Bewegung. Russlands Präsident Dmitri Medwedew hat am Sonntag in Moskau mit dem aserbaidschanischen Staatschef Ilcham Alijew und dessen armenischem Kollegen Sersch Sargsjan eine friedliche Lösung für Berg-Karabach vereinbart. Die Staatschefs unterzeichneten eine Erklärung, in der sie sich verpflichteten, sich bei der Beilegung des Konflikts an internationales Recht zu halten und mit der OSZE zusammenzuarbeiten.

Die auch unter der Bezeichnung Nagorny-Karabach bekannte Region wird mehrheitlich von Armeniern bewohnt, liegt aber in Aserbaidschan. 1991 rief Berg-Karabach die Republik aus. Nach blutigen Kämpfen zwischen Armeniern und Aserbaidschanern verlor Aserbaidschan die Kontrolle über das Gebiet. Seit 1994 ist ein Waffenstillstand in Kraft; seit damals versucht auch die Minsker Gruppe der OSZE, in dem Streit zu vermitteln.