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Wahlkampf-Humor: Palin geht Sarkozy-Imitator auf den Leim

Wahlkampf-Humor: Palin geht Sarkozy-Imitator auf den Leim
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Je näher die US-Präsidentschaftswahlen rücken, desto kurioser scheint der Wahlkampf zu werden. Vor allem die republikanische Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin sorgte schon zuvor immer wieder für Peinlichkeiten. Nun wurde sie direkt aufs Korn genommen: Der franko-kanadischer Komiker Marc-Antoine Audette gab sich am Telefon als Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy aus und Palin ließ sich prompt hinters Licht führen.

“Hier ist Nicolas Sarkozy”, rief Audette. “Wie geht es Ihnen?” Palin zeigte sich entzückt: “Oh, es ist schön, von Ihnen zu hören”! Audette versprühte weiter scheinbar französischen Charme: “Es ist mir ein Vergnügen”, und Palins Entzücken steigerte sich: “Danke Sir, wir bewundern Sie so sehr, John McCain und ich, wie lieben Sie!”

John McCain selbst sorgte ebenfalls für Lacher, aber absichtlich: Er trat zusammen mit einem Palin-Double in der Comedy-Show “Saturday Night Live” auf und zeigte sich selbstironisch. “Die letzten Tage des Wahlkampfs sind die wichtigsten”, meinte er. “Letzten Mittwoch kaufte Barack Obama Sendezeit bei drei wichtigen Sendern – aber wir können uns nur den Home-Shopping-Sender QVC leisten.”

Auch Barack Obama zeigt sich humorvoll – wenn seine Witze auch meist subtiler sind. So spielte er etwa auf die Versuche John McCains an, zu George W. Bush und Vizepräsident Dick Cheney auf Distanz zu gehen: “Cheney kam vor kurzem aus seinem Versteck und sprang auf den Wahlkampfzug auf und er sagte er sei, ich zitiere: begeistert, McCain zu unterstützen. Daher möchte ich Senator McCain zu dieser Unterstützung gratulieren; er hat sie wirklich verdient.” Auch hier zeigen sich die Unterschiede zwischen den beiden Kandidaten – aber genau diese sind es, die die Wahlen so spannend machen.