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Suche nach Verschütteten in Haiti nach Schuleinsturz

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Nach dem Einsturz eines Schulgebäudes in Haiti suchen Bergungskräfte weiter nach Verschütteten. Mehr als 30 Schüler kamen ums Leben; in einigen Berichten war von mehr als fünfzig Toten die Rede. Die genau Zahl sei vorerst nicht zu ermitteln, sagte die Bürgermeisterin von Petion-Ville, einem Stadtteil dere Hauptstadt Port au Prince. Das dreistöckige Gebäude war gestern aus noch unbekannter Ursache eingestürzt. Am Unglückort brach ein Chaos aus, verursacht vor allem von Schaulustigen und verzweifelten Eltern.

Zuerst müssten die Leute aus dem Weg geschafft werden, denn die Straße sei zu schmal, sagte der haitianische Präsident Rene Preval. Und alle Autos müssten fortgebracht werden, damit Bergungskräfte freien Zugang hätten. Der Präsident forderte außerdem alle Schaulustigen auf den Dächern umstehender Häuser auf, herunterzukommen, um eine zweite Katastrophe zu vermeiden.

Als das Gebäude einstürzte, befanden sich rund 700 Menschen im Bereich der Schule. Wie viele Menschen verschüttet wurden, blieb zunächst unklar. Mitarbeiter internationaler Hilfsorganisationen und Familienangehörige versuchten, die Verschütteten mit bloßen Händen auszugraben.