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Das letzte Lied der Miriam Makeba: Südafrikas Musikstar stirbt in Italien

 Das letzte Lied der Miriam Makeba: Südafrikas Musikstar stirbt in Italien
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Die südafrikanische Sägerin Miriam Makeba ist tod. Sie starb nach einem Konzert in Süditalien an einem Herzinfarkt. Die 76-Jährige habe seit längerem an schwerer Arthritis gelitten, erklärte ihr Manager.

Bis zuletzt war Makeba Musikerin und Menschenrechtsaktivistin: Ihr gestriger Auftritt in Castel Volturno galt dem italienischen “Gomorrha”-Autor Roberto Saviano, der von der Mafia mit dem Tode bedroht wird.

Mit “Pata, Pata” wurde Makeba weltberühmt. In einem Township Johannesburgs geboren, durfte die Anti-Apartheids-Aktivistin nach einer Auslandsreise 1960 nicht wieder nach Südafrika einreisen. Ihre Musik wurde verboten.

Sie lebte in London, später mit Hilfe Harry Belafontes in den USA, bis sie nach der Heirat mit einem “Black-Power”-Aktivisten auch dort ausgewiesen wurde. Dann ging sie nach Guinea.

31 Jahre verbrachte sie im Exil, bis die Apartheid 1990 zu bröckeln begann. Ihr Kampf für Verständigung und Respekt brachte ihr weltweit Ehrungen ein. Zuhause heißt sie “Mama Afrika”.