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Obamas erster Besuch im Weissen Haus

 Obamas erster Besuch im Weissen Haus
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In den USA hat die Machtübergabe begonnen. Barack und Michelle Obama – freundlich begrüsst von George und Laura Bush – haben zum ersten Mal das Weisse Haus besucht.
Der neue US Präsident und seine Frau kamen zwar elf Minuten zu früh zu den überpünktlichen Bushs, aber Obama will offenbar nichts überstürzen, Namen für die Ministerposten in seinem Kabinett will er in dieser Woche noch nicht nennen.

Und bisher kritisieren vor allem Obamas Berater die letzten politischen Entscheidungen der Regierung Bush. So erklärte John Podesta, es sei ein Fehler der Bush Regierung so kurz vor ihrem Abgang noch in den geschützten Gebieten von Utah nach Öl und Gas bohren zu wollen.

Auf dem Gebiet der Stammzellenforschung wird damit gerechnet, dass Barack Obama die strengen Richtlinien von George Bush aufheben wird.

Und Vertreter der Wissenschaft wie Amy Cormstock Rice meinen, die Zeit dränge und Obama könne ohne den Kongress Bushs Entscheidungen rückgängig machen, da auch Bush im Alleingang gehandelt habe. So könne Präsident Obama der Wissenschaft schnell weiterhelfen.

Während im Oval Office Wirtschaftsfragen besprochen wurden, zeigte Laura Bush Michelle Obama vor allem den privaten Teil der 123 Zimmer des Weissen Hauses.

Am Weltwirtschaftsgipfel in Washington am kommenden Samstag will Barack Obama – trotz Einladung – nicht teilnehmen, weil es zu jeder Zeit immer nur einen Präsidenten gebe.