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Spielzeug aus China weiter in der Kritik

Spielzeug aus China weiter in der Kritik
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Trotz verstärkter Kontrollen sind chinesische Produkte nicht sicherer geworden – auch nicht das Kinderspielzeug. Das gab die EU-Verbraucherschutzkommissarin Meglena Kuneva auf einem Treffen mit Vertretern aus den USA und China bekannt. Sie forderte die Behörden auf, hart gegen unsichere Produkte durchzugreifen. Die EU schraube ihre Forderungen nicht herunter und bleibe wachsam – wie auch die chinesischen Behörden, so Kuneva. Der chinesische Markt würde die Sicherheitsanforderungen an die Lieferungen noch nicht erfüllen.

Die chinesischen Behörden wollen nun die Unternehmen und Fabrikanten in die Verantwortung nehmen. Zum ersten Mal verpflichteten sie sich, ihre Sicherheitsnormen an Europa und die USA anzugleichen. Der stellvertretende chinesische Minister für Qualitätsüberwachung Chuanzhong Wei sagte, “was die Entwicklung betrifft, müssen die Unternehmen eng mit den Fabrikanten zusammenarbeiten, damit diese die Normen respektieren.” China ist der größter Hersteller von Spielzeug. Allein im vergangenen Jahr mussten 20 Millionen Kinderartikel zurückgerufen werden, zum Teil wegen zu bleihaltiger Farbe. Milch, Meeresfrüchte, Zahnpasta und Möbel aus China stehen ebenfalls in der Kritik.
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