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Frankreich: Verlorene Jungfräulichkeit ist kein Scheidungsgrund

 Frankreich: Verlorene Jungfräulichkeit ist kein Scheidungsgrund
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Die Eheschließung zwischen einer Zwanzigjährigen und einem Dreißigjährigen bleibt rechtskräftig, entschied ein Berufungsgericht im Norden Frankreichs. Dies ist eigentlich keine Nachricht. Der Dreißigjährige hatte die Scheidung beantragt, was die Geschichte aber keineswegs interessanter macht. Der Hintergrund allerdings hat es in sich, das heißt der Grund des Scheidungsantrags. Er geht auf die Hochzeitsnacht zurück. Der junge Mann hatte festgestellt, dass seine junge Frau nicht mehr Jungfrau ist. Er beantragte die Scheidung. Nicht nur weil wir uns im 21. Jahrhundert befinden, ließ das Gericht das Argument nicht gelten. Ein anderer Scheidungsgrund musste her und in erster Instanz wurde die Ehe gelöst. Den ganzen Unfug beendete schließlich das Berufungsgericht. Das junge Paar bleibt verheiratet. Man könnte auch sagen, dass es zur Ehe verurteilt worden ist.