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Verletzte nach Schüssen bei Protesten gegen Regierung in Thailand

Verletzte nach Schüssen bei Protesten gegen Regierung in Thailand
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In der thailändischen Hauptstadt Bangkok sind bei Auseinandersetzungen zwischen Regierungsgegnern und -anhängern mindestens zehn Menschen verletzt worden, einer von ihnen schwer. Nach Angaben der Behörden eröffneten Oppositionelle auf der Straße zum alten Flughafen das Feuer. Bei der Schießerei wurden die regierungstreuen Demonstranten verletzt. Am alten Flughafen hatte sich das Kabinett in seinen provisorischen Amtsräumen getroffen, war aber auch dort von Demonstranten verfolgt worden. Eine Sitzung wurde abgebrochen. Mehrere Minister ergriffen die Flucht. Das Parlamentsgebäude ist von Oppositionellen umstellt. Auch die Zufahrt zum Internationalen Flughafen ist teilweise blockiert. Die Demonstranten wollen damit die Rückkehr des umstrittenen Ministerpräsidenten Somchai Wongsawat verhindern, der vom APEC-Gipfel in Peru nach Thailand zurückkehrt. Die Regierungsgegner fordern seinen Rücktritt. Sie werfen Wongsawat vor, eine Marionette des vor zwei Jahren gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra zu sein.

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