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EU-Kommission stellt Rettungsplan vor

EU-Kommission stellt Rettungsplan vor
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Die Förderung der Nachfrage ist einer der Grundpfeiler des wirtschaftlichen Rettungsplans der EU-Kommission. Durch eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer und andere Fiskalmaßnahmen sollen die Europäer zu mehr Konsum angeregt werden. Der erhöhte Verbrauch, so hofft Brüssel, werde die Wirtschaft ankurbeln und die gegenwärtige Krise beenden.

Neben dem Einzelhandel soll besonders das Baugewerbe gefördert werden. Daher wirbt die EU-Kommission für erhöhte staatliche Investitionen in die Infrastruktur.

Auch die angeschlagene Autobranche soll Hilfen erhalten. Brüssel empfielt besonders die Förderung von neuen, umweltverträglichen Technologien.

Zur Finanzierung der Brüsseler Vorschläge zur Wirtschafts- und Finanzpolitik soll der Stabilitätspakt vorübergehend gelockert werden. Einige EU-Mitglieder, wie Deutschland, Frankreich und Großbritannien, haben bereits umfangreiche Pläne zur Ankurbelung der Wirtschaft vorgestellt. Nach Willen der Kommission sollen diese Initiativen nun aufeinander abgestimmt werden, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden.

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