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Harte Nüsse für Weltklimatreffen in Poznań

Harte Nüsse für Weltklimatreffen in Poznań
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Im polnischen Poznań hat die Weltklimakonferenz begonnen. Mehr als zehntausend Teilnehmer hat das Treffen; es geht um Eckpunkte für ein neues Klimaabkommen, das 2012 das jetzt geltende Kyoto-Protokoll ablösen soll.

Umweltschützer hier bemühen das Bild der harten Nuss – erst recht gemessen an ihren Ansprüchen. Eine feste Verhandlungsgrundlage müsse bei dem Treffen herauskommen, sagt WWF-Experte Kim Carstensen; nur mit unverbindlichen Gedanken lasse sich die Klimanuss nicht knacken. Es soll die Grundlage für Kopenhagen in einem Jahr werden: Dann schon soll dieses Nachfolgeabkommen für Kyoto auf einem Klimagipfeltreffen beschlossen werden. Als Gastgeber warnt der polnische Regierungschef, davor, das Klima zu vernachlässigen: Alles müsse getan werden, um die Harmonie zwischen Mensch und Natur zu bewahren, sagt Donald Tusk. Zur Zeit gehe es allen um die Finanzkrise: Aber Finanzkrise kämen und gingen, während die Sorge um die Umwelt für alle ein dauerhafter Wert sein müsse. Die Kyoto-Teilnehmer haben sich verpflichtet, den Ausstoß der gefährlichsten Treibhausgase im Vergleich zu 1990 zu senken. Seitdem sind aber Länder wie China oder Indien wirtschaftlich enorm gewachsen; außerdem haben die USA das Abkommen nie ratifiziert und sind daher nicht daran gebunden. Der weltweite Ausstoß hat deshalb noch zugenommen.