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Die kanadische Minderheitsregierung unter Stephen Harper hat den drohenden Machtverlust zumindest aufschieben können

Die kanadische Minderheitsregierung unter Stephen Harper hat den drohenden Machtverlust zumindest aufschieben können
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Die Generalgouverneurin des Landes, Michaelle Jean, suspendierte das Parlament bis zum 26.Januar. Damit gab sie einem Antrag Harpers statt. Die Generalgouverneurin übt die Funktion des Staatsoberhaupts aus – als Stellvertreterin von Königin Elisabeth II. Die Oppositionsparteien hatten die Generalgouverneurin aufgerufen, Harpers Antrag abzulehnen.

Der konservative Ministerpräsident erklärte nach der Entscheidung, die Kanadier hätten sich sehr deutlich dafür ausgesprochen, die Regierung weiterarbeiten zu lassen – auf der Grundlage des Programms, mit dem seine Partei im Oktober die Wahlen gewonnen habe – eines Programms zur Stärkung der Wirtschaft.

Die Liberalen, die sozialdemokratische NDP und die Separatisten vom Bloc Québécois wollten Harper möglichst schon an diesem Montag über ein Misstrauensvotum zu Fall bringen, und seine Regierung durch eine Koalition ablösen.

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