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Milliardenschwerer Betrugsskandal an der Wall Street weitet sich aus

Milliardenschwerer Betrugsskandal an der Wall Street weitet sich aus
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Der milliardenschwere Betrugsskandal um Ex-Nasdaq-Chef Bernard Madoff zieht immer weitere Kreise. Der Zusammenbruch seiner Investmentfirma hat mehrere europäische Banken, wie den französischen Konzern PNB Paribas oder das britische Finanzunternehmen HSBC, massiv getroffen. Zu den Opfern gehören aber auch Prominente, zahlreiche Wohltätigkeitsorganisationen und Stiftungen.

Madoff wird vorgeworfen, Investoren mit einem Schneeballsystem um 50 Milliarden Dollar betrogen zu haben. In einem früheren Interview betonte er noch, es sei nahezu unmöglich gegen die Regeln zu verstoßen. Das sei etwas, dass die Öffentlichkeit nicht verstehe. Wenn man in der Zeitung etwas über Betrug lese, würden alle denken, jeder mache das. Aber es sei ausgeschlossen, dass ein Verstoß unentdeckt bleibe und ganz sicher nicht über einen längeren Zeitraum. Dass die Realität eine andere zu sein scheint, bekommen besonders die Kunden der spanischen Bank Santander zu spüren. Sie legten über zwei Milliarden Euro bei Madoff an – Geld, das möglicherweise weg ist.