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Krise der US-Autoindustrie spitzt sich zu

Krise der US-Autoindustrie spitzt sich zu
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Bei Chrysler stehen ab heute die Bänder still. Einen Monat lang stoppt der ums Überleben kämpfende US-Autobauer die Produktion. Die Opel-Mutter General Moters unterbricht unterdessen vorläufig die Bauarbeiten an einem neuen Werk für sparsame Motoren. Berichte über neue Fusionsgespräche der beiden Konkurrenten wurden von General Motors aber dementiert.

Der noch amtierende US-Präsident George W. Bush will in Kürze über das Vorgehen für die krisengeschüttelte Autoindustrie entscheiden. In einem Fernseh-Interview sagte er, normalerweise seien Insolvenzverfahren der richtige Weg zu einer Restrukturierung des Sektors. Die Auto-Branche aber sei nicht “irgendein” Wirtschaftszweig. Darum müsse hier mit Vorsicht gehandelt werden. Die Autokonzerne lehnen eine Insolvenz als Weg zur Sanierung strikt ab. Nachdem ihre Forderung nach einem Rettungspaket vor dem Senat gescheitert war, denkt die US-Regierung Medienberichten zufolge dennoch über einen Finanzspritze nach. Damit solle gesichert werden, dass die Industrie sich zumindest bis zum Amtsantritt des neuen Präsidenten, Ende Januar, über Wasser halten kann.