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Humanitäre Krise nach israelischen Bombardements verschärft

Humanitäre Krise nach israelischen Bombardements verschärft
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Im Gazastreifen sind die Krankenhäuser überfüllt. Unter den Opfern sind viele Zivilisten. Viele Menschen sind durch die Bombardements obdachlos geworden. Durch die immer wieder durchgeführten Luftangriffe sind selbst alltägliche Vorgänge für die Menschen lebensgefährlich geworden. Ein vier-jähriges Mädchen und seine 11-jährige Schwester wurden getötet, als sie Müll aus der Wohnung brachten.

Grundnahrungsmittel sind knapp. Hunderte stehen in Gazastadt für Brot an. Seit Juli haben die Israelis den Gazastreifen vollständig abgeriegelt. Nur gelegentlich lassen sie Treibstoff, Hilfsgüter und Lebensmittel über die Grenze. Die ohnehin schon kritische Lage verschärft sich zusehends. Israel ließ am Dienstag einen Konvoi aus etwa 100 mit Hilfsgütern beladenen Fahrzeugen den Grenzübergang Rafah zum Gaza-Streifen passieren. Am Mittwoch sollen nach Angaben aus Amman 21 jordanische Feldärzte und 4 Feldlazarette nach Gaza verlegt werden. Die israelische Marine hinderte ein Schiff einer internationalen Friedensorganisation daran, medizinische Hilfsgüter in den Gazastreifen zu bringen. Ein israelisches Patrouillenboot rammte nach Angaben der Aktivisten das Schiff in internationalen Gewässern. Das israelische Militär widersprach dem Bericht. Das Schiff habe ein unerwartetes Wendemanöver unternommen und sei dabei mit dem Patroullienboot kollidiert.
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