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Weltwirtschaftforum zu Ende

 Weltwirtschaftforum zu Ende
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Im Schweizer Wintersportort Davos ist das Weltwirtschaftsforum zu Ende gegangen. Rund 40 Staats- und Regierungschefs waren unter den 2500 Führungskräften aus Politik und Wirtschaft, die fünf Tage lang in Davos unter dem Motto “Die Welt nach der Krise gestalten” zu Beratungen zusammengetroffen waren.

Der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Joseph Stiglitz zog eine düstere Bilanz des diesjährigen Weltwirtschaftsforums: “Ziemlich oft hatte das Forum in der Vergangenheit den Effekt auf die Teilnehmer, dass sie der Globalisierung immer begeisterter gegenüber standen. Dieses Mal sind sie immer depressiver geworden, als sie von den eigenen Problemen sprachen und von denen der anderen erfuhren. Das Forum hat also eher dazu beigetragen, dass sich die dunkle Stimmung noch weiter vertieft.” Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin gehörte ebenso wie Computermilliardär Bill Gates mit Gattin zu den Teilnehmern. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan war verfrüht abgereist, weil er sich bei einer Podiumsdiskussion beleidigt fühlte und hatte so für Schlagzeilen gesorgt. Auch dieses Mal wurde das Forum von zahlreichen Protesten begleitet. Die Demonstranten gaben den Teilnehmern die Schuld an der Weltwirtschaftskrise.