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Militär schießt auf Demonstranten

Militär schießt auf Demonstranten
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Auf der Tropeninsel Madagaskar hat es Tote und Verletzte gegeben. Nach einer Kundgebung schossen Soldaten in der Hauptstadt Antananrivo auf die Demonstranten. Augenzeugen berichteten von mindesten fünfundzwanzig Toten. In den Krankenhäusern sollen etwa 180 teilweise schwer verletzte Menschen eingeliefert worden sein.

Die Menschen hatten in der Hauptstadt an einer Kundgebung des selbst ernannten Präsidenten Andry Rajoelina teilgenommen. Er hatte vor 25.000 Anhängern seiner Demokratiebewegung eine Gegen-Regierung zum aktuellen Amtsinhaber Marc Ravalomanana vorgestellt. Danach marschierten etwa 10.000 Menschen zum Stadtpalast von Antananrivo. Dort standen schwerbewaffnete Soldaten einer Spezialeinheit. Einige Demonstranten stürmten auf sie zu. Die Soldaten eröffneten daraufhin das Feuer. Zwei Wochen hält die Gewalt schon an. Die UNO versucht zu vermitteln. Die Opposition beschuldigt den Präsidenten ein Diktator zu sein.
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