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Salven aus automatischen Waffen

Salven aus automatischen Waffen
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Auf der Tropeninsel Madagaskar haben Soldaten mindestens 28 Menschen erschossen. Im Anschluss an eine Kundgebung in der Hauptstadt Antananarivo hatte das Militär das Feuer auf Demonstranten eröffnet. Mehr als 200 Menschen wurden teils schwer verletzt. Bereits nach der ersten Salve aus automatischen Waffen lagen nach Augenzeugenberichten mindestens 20 Menschen leblos am Boden.

Die Menschen hatten an einer Kundgebung des selbst ernannten Präsidenten Andry Rajoelina teilgenommen. Er hatte vor 25.000 Anhängern seiner Demokratiebewegung eine Gegen-Regierung zum aktuellen Amtsinhaber Marc Ravalomanana vorgestellt. Danach marschierten etwa 10.000 Menschen zum Stadtpalast von Antananarivo. Dort standen schwerbewaffnete Soldaten einer Spezialeinheit. Einige Demonstranten stürmten auf sie zu. Die Soldaten eröffneten daraufhin das Feuer. Die erneute Eskalation der seit zwei Wochen andauernden Gewalt findet vor dem Hintergrund von Vermittlungsbemühungen der Vereinten Nationen statt.
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