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Massenproteste in französischen Überseegebieten

Massenproteste in französischen Überseegebieten
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Ein Generalstreik hat Frankreichs Karibikinsel Guadeloupe lahmgelegt. Tausende Autofahrer stehen Schlange, um ein bischen Benzin zu ergattern, denn die Tankstellen sind geschlossen. Frankreichs Regierung hatte versucht in dem Streik, der schon fast einen Monat andauert, zu vermittlen. Aber es ist ihr nicht gelungen. Nicolas Sarkozy verlangte , dass auf der Insel grundlegende Wirtschaftsreformen durchgeführt werden. Ziel des Streiks sind höhere Löhne für Geringverdiener.

Denn die Löhne sind niedrig, die Lebenshaltungskosten sind hoch. Der Mitorganisator der Proteste, Elie Domota sagte: “Mittlerweile sind wir eine große Bewegung. Einige Franzosen machen auch mit. Sie wollten sogar die Regierung stürzen. Es ist wie eine Feuerwalze die uns alle erfaßt hat. Hier und in Frankreich.”

Der Streik hat sich inzwischen auf die Karibikinsel Martinique und auf das im Indischen Ozean gelegene Überseedepartement Reunion ausgeweitet. Für den fünften März hat die Gewerkschaft auf La Reunion zum Generalstreik aufgerufen. Guadeloupe ist besonders hart vom Streik betroffen. Etwa zehn Millionen Euro verliert das Land wöchentlich, weil Feriengäste ausbleiben, stellte die Tourismusbehörde fest. Gut 15.000 Liegen blieben allein letzte Woche unbesetzt.