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Prozessauftakt im Fall AZF

Prozessauftakt im Fall AZF
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Schweigemarsch von Angehörigen und Opfern der Chemiekatastrophe vom 21. September 2001. Damals flog die zum TotalFinaElf-Konzern gehörende Düngemittelfabrik bei Toulouse in die Luft. 30 Menschen starben, 2.500 wurden schwer verletzt über 8.000 Menschen leicht. Die Menschen verlangen Erklärungen, auch von der Konzernleitung. Ein Mann ist überzeugt: “Es würde mich überraschen wenn die Wahrheit ans Licht kommen würde.” Eine Frau meint: “Ich warte darauf, daß mein Haus wieder aufgebaut wird und ich erwarte eine moralische Anerkennung.”

Die Unternehmensführung hat bisher jede Mitschuld an einem der größten Industrieunfälle in der jüngeren europäischen Geschichte, abgelehnt. Noch immer ist nicht geklärt, wie es zur der Katastrophe kommen konnte. Von dem Gerichtsverfahren, das vier Monate dauern wird, erhoffen sich die Opfer zumindest mehr Klarheit darüber, was tatsächlich geschah. Auf dem Gelände der ehemaligen Fabrik soll 2012 ein internationales Krebsforschungszentrum eröffnet werden.