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Urteil im irakischen Freitagsgebet-Prozess

Urteil im irakischen Freitagsgebet-Prozess
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Im Irak ist der frühere Außenminister Tarik Asis freigesprochen worden. Hingerichtet wird er trotzdem – wegen eines früheren Urteils in einem anderen Verfahren. Das Strafgericht für die Verbrechen des Saddam-Regimes sah es nicht als erwiesen an, dass Asis vor zehn Jahren an der Niederschlagung eines Schiiten-Aufstands beteiligt war.

Gegen Saddams Cousin Ali Hassan al-Madschid wurde im sogenannten Freitagsgebet-Prozess hingegen zum dritten Mal die Todesstrafe verhängt. Wegen der Giftgasangriffe auf kurdische Dörfer ist er auch bekannt als Chemie-Ali. Zwei weitere Angeklagte wurden ebenfalls zum Tode verurteilt, sieben erhielten langjährige Haftstrafen, insgesamt vier wurden freigesprochen. Der irakische Geheimdienst hatte 1999 den von Schiiten verehrten Großajatollah al-Sadr erschossen. Gegen die protestierenden Anhänger ließ der irakische Machthaber Saddam Hussein brutal vorgehen.
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