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Staffelübergabe im Tschad

Staffelübergabe im Tschad
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An diesem Sonntag wechselt das militärische Kommando von den EUFOR-Truppen zu den UN-Blauhelmen. Rund ein Jahr lang sollten die europäischen Soldaten etwa 450.000 sudanesische Flüchtlinge aus Darfur und Vertriebene aus dem Tschad schützen.

Seit Jahren werden diese von den Dschandschawid-Reitermilizen aus Darfur angegriffen. Hinter den Vergewaltigungen und Vertreibungen wird die Regierung im Sudan vermutet. So will sie offenbar ihre regionale Macht ausbreiten. Bisher sind noch 3300 EUFOR-Soldaten aus 26 Staaten im Tschad stationiert. Ein Teil von ihnen bleibt dort und wechselt zu den UN-Blauhelmtruppen. Ob die europäische Mission ein Erfolg war, bleibt umstritten. Während die EUFOR-Truppen eine Erfolgsbilanz ziehen, geht das Leiden im Tschad nach Informationen der Hilfsorganisation Oxfam unvermindert weiter.