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Zufrieden mit dem Urteil: Amstetten will vergessen

Zufrieden mit dem Urteil: Amstetten will vergessen
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Mit dem Urteil gegen Josef Fritzl hoffen viele, dass nun Ruhe einkehrt in Amstetten. Dass die Hunderte Journalisten abreisen. In dreieinhalb Tagen wurden 24 Jahre Martyrium verhandelt. Zufriedenheit bei Anwohnern über den Richterspruch:

“Ich find auf alle Fälle gerecht, dass er lebenslänglich eingesperrt wird. Und alles anderer hätte mich gewundert. Also ich find’s absolut OK, gut, passt.” Eine Frau sagt: “Das ist ein Monster, das ist ein Teufel, alles, für den gibt’s kein Wort.” In einen Keller sperrte Fritzl seine Tochter die längste Zeit ihres Lebens, später mit dreien der Kinder. Immer wieder vergewaltigt, tausendfach. Dafür solle er bis ans Ende seiner Tage büßen, so Elisabeth, die jetzt anders heißt, laut ihrer Anwältin. Verurteilt wurde Fritzl auch wegen Inzest und Sklaverei an seiner Tochter. Juristisch am schwersten wog der Mord am Baby. Familien und Nachbarn glaubten Elisabeth bei einer dubiosen Sekte. Amstetten will vor allem vergessen: “Ich bin nur froh, wenn das endlich alles vorbei ist. Und egal was er für eine Strafe kriegt, das ist alles zu wenig, was er kriegt, des ist für das, was er seiner Familie angetan hat, da gibt es gar keine Strafe”, sagt eine Verkäuferin. Wie ein solches Verbrechen möglich ist, warum Sozialbehörden und Frau nichts merkten, soll nicht untersucht werden. Das Haus in der Ybbsstraße steht zum Verkauf.
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