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Obama reist nach Lateinamerika

Obama reist nach Lateinamerika
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US-Präsident Barack Obama reist an diesem Donnerstag erstmals seit seinem Amtsantritt nach Lateinamerika. Er wird zunächst in Mexiko erwartet und dann ab morgen am Gipfeltreffen der Organisation Amerikanischer Staaten in Trinidad teilnehmen. In Mexiko ist Obama äußerst beliebt, sogar das Wachsfigurenkabinett in Mexiko City meldete im Vorfeld des Besuchs steigende Besucherzahlen.

Im Mittelpunkt der unter strengen Sicherheitsvorkehrungen stattfindenden Gespräche mit dem mexikanischen Präsidenten Felipe Calderón sollen nach Angaben des Weißen Hauses vor allem die gemeinsamen Anstrengungen im Kampf gegen die organisierte Drogenkriminalität, den Rauschgift- und Waffenschmuggel sowie die Einwanderung in die USA stehen. In Mexiko sind die Drogenkartelle so mächtig geworden, dass sie ganze Gebiete kontrollieren und sich Städte unterordnen. Präsident Calderón hatte bei seinem Amtsantritt im Dezember 2006 versprochen, mit aller Härte gegen die Kartelle vorzugehen. Er schickte Zehntausende von Soldaten in den nicht erklärten Krieg, vor allem in die nördlichen Bundesstaaten, die an die USA grenzen. Die USA unterstützen Mexiko mit Finanzspritzen in dreistelliger Millionenhöhe.