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Ahmadinedschad greift erneut Israel an

Ahmadinedschad greift erneut Israel an
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Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat auf einer Konferenz in Teheran zum Thema Kriegsverbrechen im Gazastreifen erneut Israel angegriffen. Das Land habe ethnische Säuberung betrieben und sei brutal gegen Palästinser vorgegangen. Die Israelis sollten, so Achmadinedschad, wegen der Gaza-Offensive Anfang des Jahres zur Verantwortung gezogen werden.

Die neuen Anschuldigungen folgten nach seiner umstrittenen, antiisraelischen Rede vor zwei Tagen bei der Genfer Rassismus-Konferenz der Vereinten Nationen. Achmadinedschad hatte Israel als barbarisches und rassistisches Regime bezeichnet. Diese Äußerungen lösten weltweit Empörung aus. Noch während seiner Rede hatten westliche Delegierte unter Protest den Saal verlassen. Mehrere Staaten, darunter auch Deutschland hatten ihre Teilnahme an dem UN-Treffen bereits im Vorfeld abgesagt. Der stellvertretende israelische Ministerpräsident Silvan Schalom verurteilte Ahmadinedschads Worte als Hassrede und verglich den Iran mit Hitler-Deutschland. Ahmadinedschad kündigte unterdessen an, künftig alle internationalen Konferenzen besuchen zu wollen.