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Lage in Georgien bleibt angespannt

Lage in Georgien bleibt angespannt
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Der Druck auf Georgiens Präsident Michail Saakaschwili wird immer größer. Nach Zusammenstößen zwischen Polizei und Opposition lenkten die Behörden ein und ließen drei inhaftierte Aktivisten frei.

Die Proteste gegen trotzdem unvermindert weiter. Seit Wochen fordern die Regierungsgegner den Rücktritt des Präsidenten. Sie gegen ihm die Schuld an der innenpolitischen und wirtschaftlichen Krise sowie dem verlorenen Kaukasus-Krieg im vergangenen August. Viele Demonstranten kampieren vor dem Parlamentsgebäude und blockieren Straßen. Die Verhaftung der drei Aktivisten war der Auslöser für die Aussschreitungen gestern Nacht. Bei dem Versuch die Inhaftierten zu befreien, kam es vor der Polizeizentrale in der Hauptstadt Tiflis zu schweren Ausschreitungen. Dabei wurden sechs Polizisten und 22 Demonstranten verletzt, darunter führende Oppositionspolitiker und Journalisten. Die Aussschreitungen folgten einen Tag nach einem angeblich vereitelten Militärputsch. Die georgische Regierung beschuldigte Moskau hinter dem Komplott zu stecken. Der Kreml wies die Vorwürfe zurück.
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