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Mongolen wählen neuen Präsidenten

Mongolen wählen neuen Präsidenten
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1,6 Millionen Mongolen waren am Sonntag aufgerufen, einen neuen Staatspräsidenten zu wählen. Der Urnengang war von strengen Sicherheitsvorkehrungen begleitet. Aus Angst vor Ausschreitungen waren in der Hauptstadt Ulan Bator den Verkauf von Alkohol verboten und alle öffentlichen Veranstaltungen abgesagt worden. Bei den Parlamentswahlen im vergangenen Sommer war es zu erheblichen Ausschreitungen gekommen.

Nach den letzten Meinungsumfragen zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem kommunistischen Amtsinhaber Nambaryn Enkhbayar und seinem Herausforderer Tsakhilganiin Elbegdorj ab. Beide versprachen der Bevölkerung im Wahlkampf eine größere Beteiligung an den Einnahmen aus dem Verkauf von Rohstoffen. Getrieben von steigenden Rohstoffpreisen war die mongolische Wirtschaft in den verganen vier Jahren stark gewchsen. Jetzt aber haben fallende Rohstoffpreise einen Einbruch bei den Staatseinnahmen zur Folge. Die Regierung hat erste Kürzungen bei Sozialprogrammen durchgesetzt.
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