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Tausende protestieren gegen Krisenpolitik der Regierung

Tausende protestieren gegen Krisenpolitik der Regierung
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In der lettischen Hauptstadt Riga haben mehrere tausend Menschen gegen die Finanzpolitik der Regierung protestiert. Sie wandten sich vor allem gegen Haushaltskürzungen, die zur Folge haben, dass Beamten-Gehälter um bis zu 50 Prozent und Renten um zehn Prozent sinken. Um eine komplette Staatspleite zu verhindern, werden Krankenhäuser und Schulen geschlossen. Das Parlament hatte am Mittwoch die Kürzung aller Staatsausgaben um zehn Prozent beschlossen. Die Demonstranten verhinderten eine Ansprache von Finanzminister Einars Repse, der die Einsparungen der Regierung erklären wollte. Ein Fünftel der lettischen Bevölkerung ist bei schwedischen Banken verschuldet, die sie in den Jahren des kräftigen Wirtschaftswachstums mit betont freizügig vergebenen Euro-Krediten lockten. Nun können immer mehr Menschen diese Schulden nicht mehr abzahlen, weil sie entweder ihre Arbeit oder bis zur Hälfte ihres Einkommens verloren haben.