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Schwedische Waffen für die kolumbianische FARC

Schwedische Waffen für die kolumbianische FARC
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Ein Waffenversteck sorgt derzeit für neue Spannungen zwischen Kolumbien und Venezuela. Das kolumbianische Militär hat es Ende letzten Jahres in einem Lager der kolumbianischen Guerrillaorganisation FARC ausgehoben. Es wurden dort Raketenwerfer gefunden, die die schwedische Firma Saab in den 80-er Jahren an Venezuela verkauft hat.

“Dies ist eine Schmutzkampagne von Leuten, die nur ein politisches Ziel verfolgen: die Einrichtung von Militärstützpunkten zu rechtfertigen, die die gesamte Region bedrohen”, so die Reaktion des venezolanischen Verteidigungsministers Nicolas Maduro.

Er spielte damit auf ein bevorstehendes Abkommen zwischen Kolumbien und den USA über die Nutzung von drei Stützpunkten in Kolumbien an, das Venezuela als Bedrohung ansieht. Die Beziehungen zwischen den USA und Venezuela sind angespannt. Schweden hat unterdessen von Venezuela Aufklärung über den Weiterverkauf der Waffen an die FARC verlangt.

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