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Bilanz in Burgos: Mehr als 60 Verletzte bei Bombenanschlag auf Guardia Civil

Bilanz in Burgos: Mehr als 60 Verletzte bei Bombenanschlag auf Guardia Civil
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Wieder einmal protestiert Spanien gegen die Gewalt der ETA: Nach dem Anschlag auf eine Kaserne der Guardia Civil am frühen Dienstag-Morgen in der nordspanischen Stadt Burgos haben die Anwohner vor dem Rathaus ihre Solidarität mit den Opfern bekundet. Mehr als sechzig Menschen wurden verletzt, als um vier Uhr morgens ohne Warnung eine 200-Kilo-Bombe in einem Lieferwagen in Burgos explodierte.

Die Regierung schreibt die Tat der ETA zu, auch wenn diese normalerweise mit Warnanrufen ihre Anschläge ankündigt. Der Anschlag wurde kurz vor dem 50. Jahrestag ihrer Gründung verübt. Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero will mit aller Härte reagieren: “Jeder sollte wissen, dass die Regierung und alle politischen und demokratischen Kräfte fest entschlossen sind, dieses Übel auszumerzen, das unser Land plagt. Niemand sollte Zweifel haben, dass die Täter schnell im Gefängnis landen werden.” Dass bei dem Anschlag niemand zu Tode kam, grenzt für die Behörden an ein Wunder, denn der gewaltige Sprengsatz hätte ein Blutbad anrichten können. Die Druckwelle riss die Wände des 14stöckigen Gebäudes heraus und beschädigte angrenzende Häuser schwer. 120 Menschen befanden sich zur Zeit des Anschlags in dem Gebäude. Die Beamten der Guardia Civil leben dort mit ihren Familien, deshalb waren unter den Verletzten auch Kinder und zwei Schwangere. Die meisten Opfer erlitten Schnittwunden durch umherfliegende Splitter, einige mussten wegen Panikattacken behandelt werden. Sie konnten am Nachmittag die Krankenhäuser aber wieder verlassen.
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