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Lage in Gabun weiter ungewiss

Lage in Gabun weiter ungewiss
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In Gabun droht die Regierung mit dem Ausnahmezustand – sollten die tödlichen Unruhen der vergangenen Tage nicht enden, bei denen 3 Menschen starben. In einem Moment relativer Ruhe bildeten sich in der Hafenstadt Port Gentil unterdessen lange Schlangen vor den nach drei Tagen wieder geöffnteten Bäckereien.

Der neue Präsident des Landes, Ali Ben Bongo rief zur Ruhe auf. Der Fußballfan zeigte sich Samstag beim WM-Qualifikationsspiel gegen Kamerun in der Hauptstadt Libreville. Seinen Aufruf zu Ruhe und Ordnung aber machte Bongo in RFI, dem Auslandsrundfunk der ehemaligen französischen Kolonialmacht. Die Bevölkerung hatte wiederholt französische Einrichtungen im Land angegriffen – so wurden die Sport- und Freizeitanlagen des Ölkonzerns Total und einige Tankstellen niedergebrannt. Die Demonstranten werfen Bongo Wahlbetrug vor. Sein Vater Omar Bongo hatte zeitlebens enge Verbindungen zur ehemaligen Kolonialmacht, in Gabun sind tausend französische Soldaten stationiert.
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