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Mexikos oberster Staatsanwalt geht

Mexikos oberster Staatsanwalt geht
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Den Kampf gegen den Drogenhandel hat Mexikos Regierung zu ihrer Hauptaufgabe gemacht – zumal die Drogenkartelle ihr Geschäft mit äußerster Gewalt betreiben.

Einer der wichtigsten Posten in diesem Kampf wird jetzt neu besetzt: Staatspräsident Felipe Calderón hat einen neuen Generalstaatsanwalt ernannt. Der bisherige, Eduardo Medina Mora, ist zurückgetreten. Calderón hält viel Lob bereit: Medina Mora habe wertvolle Arbeit geleistet, sagt er. Es habe Rekorddrogenfunde gegeben, viele wichtige Bandenführer seien zur Rechenschaft gezogen worden. Nicht alle waren aber mit Medina Mora so zufrieden, wie sich Calderón jetzt gibt. Letztes Jahr stellte sich sogar heraus, dass seine Antidrogeneinheit bis in höchste Stellen von einem Drogenkartell unterwandert war. Im Kampf gegen die Kartelle sowie in den Auseinandersetzungen unter den Drogenbanden sterben jedes Jahr Tausende Mexikaner – schätzungsweise dreizehntausend seit Calderóns Amtsantritt vor knapp drei Jahren. Große Erfolge kann die Regierung trotz massiven Militäreinsatzes nur selten vorweisen.