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Händler ziehen Kunden im Netz über den Tisch

Händler ziehen Kunden im Netz über den Tisch
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Wer im Internet Handys, Computer oder andere Unterhaltungselektronik kauft, muss auf böse Überraschungen gefasst sein: Mehr als die Hälfte der Online-Anbieter führt laut einer Erhebung der EU-Kommission die Kunden in die Irre, macht keine, falsche oder missverständliche Angaben über Rücktritts- und Garantierechte oder über die Preise. 369 Webseiten in 28 Staaten Europas wurden überprüft.

Verbraucherschutzkommissarin Meglena Kuneva nennt ein Beispiel: “Wenn Sie in Frankreich leben und eine Digitalkamera auf einer belgischen Webseite kaufen wollen, dann sollten Sie eigentlich klare Informationen über die Liefergebühren nach Frankreich finden, bevor Sie dem Kauf zustimmen. In vielen Fällen können die Kunden solche Informationen aber nicht finden.” 55 Prozent der überprüften Händler waren Schwarze Schafe. Die Kommission hat nun die nationalen Verbraucherschutzbehörden aufgefordert, den Fällen nachzugehen. Sollten sich die Missstände nicht beheben lassen, drohen den Internet-Händlern Geldstrafen oder die Schließung ihrer Seite. In einem Jahr will die Kommission dann das Ergebnis überprüfen.
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