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Proteste gegen die Führung in Teheran

Proteste gegen die Führung in Teheran
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Bei anti-israelischen Demonstrationen im Iran haben Anhänger der Opposition gegen die konservative Führung in Teheran protestiert. Unter den Demonstranten waren auch der frühere Präsidentschaftskandidat Mir-Hussein Mussawi und der frühere Parlamentspräsident Mehdi Karrubi. Auf den früheren Staatschef Mohammed Chatami soll es einen Übergriff gegeben haben. Unbestätigten Meldungen zufolge nahmen die Behörden Verhaftungen vor. Polizei und Revolutionsgarden hatten die Opposition im Vorfeld davor gewarnt, die Veranstaltung für Proteste gegen die Regierung zu nutzen. Protestdemonstrationen soll es auch in Tabriz und in Isfahan gegeben haben. Auf der anti-israelischen Kundgebung in Teheran bestritt der ultrakonservative Präsident Mahmud Ahmadinedschad erneut den Holocaust. Dieser sei nur ein Vorwand dafür gewesen, den jüdischen Staat zu schaffen, sagte er. In der iranischen Hauptstadt demonstrierten Hunderttausende zum so genannten Al-Kuds-Tag. Aö-Kuds ist die arabische Bezeichnung für Jerusalem. Hintergrund ist die Besetzung Ost-Jerusalems durch Israel.

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