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Übliche Randale bei IWF-Tagung in Istanbul

Übliche Randale bei IWF-Tagung in Istanbul
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Bei Protesten gegen den IWF haben sich Demonstranten und Sicherheitskräfte in der Istanbuler Innenstadt am Dienstag Straßenschlachten geliefert. 100 der schätzungsweise 6000 Randalierer wurden festgenommen. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein, um eine Protestkundgebung auf dem Taksim-Platz aufzulösen. Die Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank findet in der Nähe statt. Die Demonstranten warfen dem IWF unter anderem vor, an den Wirtschaftskrisen erheblich mitverantwortlich zu sein.

Bei dem Treffen schlug Weltbankpräsident Robert Zoellick vor, die Stimmrechte von Schwellen- und Entwicklungsländern weiter zu erhöhen. Geplant ist zunnächst eine Aufstockung auf mindestens 47 Prozent. “Mit der Zeit”, so Zoellick, sollten 50 Prozent angepeilt werden. Industrie- und Entwicklungsländer sind sich uneins über das Ausmaß der Erhöhung der Stimmrechtsanteile. Die in der G24 zusammengeschlossenen Schwellen- und Entwicklungsländer halten die geplante Erhöhung für nicht ausreichend. Im Mittelpunkt der Beratungen standen neben der Stimmrechtsreform vor allem Strategien für die Zeit nach der Weltwirtschaftskrise.
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