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Gedenken an Arafat

Gedenken an Arafat
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Fünf Jahre ist es her, dass Jassir Arafat gestorben ist: Viele Palästinenser gedenken ihres langjährigen Anführers; die Trauer um ihn ist weitverbreitet.

Arafat war 75 Jahre alt geworden. Über Jahrzehnte führte er sowohl die Fatah-Bewegung als auch die PLO, die Dachorganisation der Palästinenser. Später übernahm er das neue Amt des Palästinenserpräsidenten. Nach Arafats Tod folgte ihm Machmud Abbas in allen diesen Ämtern nach. Schon unter Arafat waren die Friedensgespräche mit Israel ins Stocken geraten; inzwischen ist ihre Zukunft völlig ungewiss. Außerdem sind die Palästinenser untereinander zerstritten wie nie. 2006 verlor die Fatah-Partei die Wahl in den Palästinensergebieten gegen die radikale Hamas-Bewegung. Im Jahr darauf übernahm die Hamas gewaltsam die alleinige Macht im Gazastreifen, dem zweiten, kleineren Gebiet neben dem Westjordanland. Alle Feierlichkeiten zu Arafats Todestag sind dort, im Gazastreifen, verboten. Nur privat erinnern Anhänger der Fatah an ihren früheren Parteiführer. Nach Angaben der Fatah wurden im Vorfeld auch etliche ihrer Mitglieder im Gazastreifen festgenommen. Die Hamas bestreitet aber diese Vorwürfe.
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