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Schlussplädoyers im ersten Prozess gegen Rote Khmer

Schlussplädoyers im ersten Prozess gegen Rote Khmer
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In Kambodscha haben die Schlussplädoyers im ersten Prozess um die Gräueltaten der Roten Khmer begonnen. Angeklagt ist der Duch bezeichnete Kaing Guek Eav, der während der Herrschaft der Kommunisten 1975 bis 1979 das Folter- und Hinrichtungsgefängnis in Phnom Penh leitete. Dort kamen mindestens 15.000 Menschen ums Leben.

Selbst jetzt, nachdem zahlreiche Beweise erbracht worden seien, habe der Angeklagte versucht, seine Rolle herunterzuspielen, so einer der Anwälte der Nebenkläger. Er vertritt einige der neunzig Angehörigen von Opfern, die in dem Prozess in der kambodschanischen Hauptstadt als Nebenkläger auftreten. Duch steht vor einem gemeinsamen Gericht der kambodschanischen Justiz und der Vereinten Nationen. Die Ankläger haben lebenslange Haft gefordert. Duch ist der erste Funktionär der Roten Khmer, gegen den vor diesem Tribunal verhandelt wird.

Die Roten Khmer haben während ihrer Herrschaft bis zu zwei Millionen Menschen, etwa ein Fünftel der kambodschanischen Bevölkerung getötet.