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Gedenken heißt auch Erinnerung

Gedenken heißt auch Erinnerung
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Vor 65 Jahren, am 27. Januar 1945 wurden die Konzentrationslager Auschwitz und Birkenau befreit. Staats- und Regierungschefs, aber auch Überlebende und ihre Angehörigen gedachten der etwa 1,1 Millionen Opfer.

Gedenken heißt auch – Erinnern. Für die Überlebenden ist das oft sehr schwer: “Das alles hier sind sehr traurige Erinnerungen. Ich habe hier meine ganze Familie verloren, habe als Einzige überlebt. Die ganze Familie – mein Vater, meine Mutter, meine Großmutter, mein Großvater – sie sind alle hier gestorben.”

Auschwitz – Sinnbild für die generalstabsmäßig geplante Vernichtung der europäischen Juden.

Moshe Kantor, Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses, mahnt, Lehren aus “Auschwitz” zu ziehen: “Der Holocaust lehrt uns, dass eine europäische Politik zum Scheitern verurteilt ist, die darauf abzielt, fanatische Regime und Führer, die die Harmonie der Welt bedrohen, zu beschwichtigen.”

Erinnerung, so betonten mehrere Redner, sei notwendig, damit sich Verbrechen wie die Shoah nicht wiederholen könnten.

Als die Rote Armee am 27. Januar 1945 Auschwitz erreichte, konnten die Soldaten nur noch 7.000 Überlebende befreien.